Lade …

Arbeitsplätze

Ausbildung oder Erfahrung, was ist eigentlich besser wenn man sich für einen Job bewirbt?

Arbeitsstelle zu vergeben – Bewerber sollten über mindestens drei Jahre Berufserfahrung verfügen. Wie oft hat ein jeder von uns schon Sätze wie solche gelesen. Frisch von der Uni oder aus der Ausbildung, kommt schnell der Gedanke auf, wie ich denn bitte einen Job finden soll, wenn diese immer direkt mit Berufserfahrung verknüpft sind.

Dabei ist es nur logisch, dass Arbeitgeber Menschen suchen, die schon einmal in einer vergleichbaren Position gearbeitet haben. So kann sichergestellt werden, dass der Kandidat schon über ein gewissen Maß an Erfahrung verfügt und ihm nicht jeder Schritt erklärt werden muss. Dieser Umstand wird auch oft über den des eigentlichen Abschlusses gestellt. Warum?
Weil ein Kandidat mit Berufserfahrung über etwas verfügt, dass Kandidaten frisch von der Uni oft fehlt – ein Arbeitszeugnis.

Soviel also zum Thema Berufschancen mit Arbeitszeugnis doch was ist, wenn eine Bewerbung nur online möglich ist und ein gewisses Zertifikat voraussetzt. Beispielsweise einen Bachelorabschluss oder gar einen Master? Dann wendet sich das Blatt schnell und jemand mit ausreichender Berufserfahrung bekommt gar keine Chance sich auf die Stelle zu bewerben, weil ihm oder ihr schlichtweg das benötigte Zertifikat fehlt. In diesem Fall hilft auch das Arbeitszeugnis nicht weiter, da sich die Bewerbung erst gar nicht abschicken lässt.

Aber wie verhält es sich beim Berufseinstieg? Gerade diese Jobs setzen wenig auf Berufserfahrung sondern fast ausschließlich auf einen bestimmten Abschluss. Allerdings oftmals mit fragwürdigen Verpflichtungen der Kandidaten. So ist es mittlerweile üblich, Bewerbern frisch von der Uni oder der Ausbildung nur eine Praktikantenstelle anzubieten. Hierzu wären erfahrene Arbeitnehmer nie bereit und den Studenten kann man wunderbar weiß machen, dass sie ohne Berufspraxis niemals eine Festanstellung finden. Was leider in manchen Fällen der Realität entspricht.

Diese Problematik nimmt zwar leider immer weiter zu, doch gibt es immer mehr Studenten und auch Berufstätige, die einen anderen Weg für sich entdecken. Den Weg in die Selbstständigkeit. Junge Startups interessiert es eher weniger was auf bestimmten Papieren steht und findet man nicht das richtige, gründet man eben selbst.
Im eigenen Unternehmen lässt es sich bestens arbeiten und auch dort sammelt man Berufspraxis oder erreicht eine weitere Qualifikationsstufe. Sei es nun durch eine parallele Fortbildung oder selbst erlerntes wissen. Mit etwas Glück nimmt das eigene Unternehmen sogar so viel Fahrt auf, dass man sich bald selbst in der Lage befindet entscheiden zu müssen, wen man einstellt. Menschen mit Berufspraxis oder aber Menschen frisch von der Uni.

Unsere anfängliche Frage lässt sich also gar nicht so ohne weiteres Beantworten. Es ist immer eine Frage des jeweiligen Unternehmens, der Stelle und was dem Personaler am besten passt. Es kann sein, dass derjenige, der frisch von der Uni kommt dem Arbeitnehmer mit Berufspraxis ebenso den Job vor der Nase wegnimmt wie umgekehrt. Am Ende ist es nur wichtig, dass man es bis ins Bewerbungsgespräch schafft und sich dort so gut wie möglich verkauft. Dann stehen die Chancen gut, dass man sich schon bald als angestellt betrachten darf und seiner neuen Tätigkeit in vollen Zügen nachgeht.

Viel Erfolg!

Weiterlesen

Wie schreibt man eigentlich ein gutes Motivationsschreiben?

Ob man sich nun nach dem Abitur für die Uni bewirbt, auf einen Praktikumsplatz hofft oder ein Stipendium bekommen möchte, viele Unternehmen verlangen mittlerweile zusätzlich zu der üblichen Bewerbung ein sogenanntes Motivationsschreiben. Damit du bei deiner nächsten Bewerbung erfolgreich bist, haben wir hier ein paar Tipps für dich zusammengestellt, die dabei helfen sollen, die richtigen Worte für dein Motivationsschreiben zu finden.

Ein Motivationsschreiben ist dafür da, dass der Personaler sich schnell ein übersichtliches Bild von einem Bewerber machen kann. Es ist immer in zwei Teile unterteilt, wobei der erste Teil das Kurzprofil bildet und der zweite Teil beschreibt, warum gerade du für das Stipendium, das Praktikum oder den Studienplatz geeignet bist.

Bei der Beschreibung deines Kurzprofils geht es darum, in einigen Sätzen zu erklären, was deine Stärken sind, was deine Kernkompetenz darlegt und was du in deiner schulischen oder auch beruflichen Laufbahn an Qualifikationen erworben hast.

Beim eigentlichen Motivationsschreiben geht es darum, dass du dem Personaler erklärst, warum genau DU geeignet bist. Hierbei kannst du gerne auf mehrere Ereignisse deines Lebenslaufes eingehen und möglichst genau beschreiben, was dich motiviert. Am besten beschreibst du deine Motivation durch triftige Argumente und Erläuterungen. Versuche bei deiner Beschreibung möglichst authentisch zu bleiben und dich nicht zu verstellen.

Da ein Motivationsschreiben dafür gedacht ist, dem Personaler einen schnellen und kurzen Überblick in möglichst wenig Zeit zu verschaffen, sollte es nicht länger als 1-2 DIN A4 Seiten sein. Gerne kannst du dein Motivationsschreiben in der Ich-Form und sehr persönlich gestalten. Du kannst es entweder in einem fließendem Text oder als Aufzählung verfassen.

Ausserdem solltest du folgende Details unbedingt beachten und hinzufügen:

deinen Namen

deine Adresse

deine Telefonnummer/ Email

achte darauf, dass es rechtsbündig ist füge unbedingt ein Datum hinzu und beachte die persönliche Anrede des Empfängers.

Aufteilung eines Motivationsschreibens:

Überschrift

Einleitung

Versuche mit deinem Einleitungssatz eine gewisse Spannung und Neugier beim Personaler zu kreieren. Niemand möchte eine ganze Seite lesen, wenn schon der erste Satz langweilig ist oder eine der üblichen Phrasen enthält. Am besten ist es, wenn man direkt zum Punkt kommt und genau beschreibt, was man sagen möchte. Du solltest überlegen, ob du nicht ein, zwei Sätze über das Unternehmen mit hineinbringst und deine Begeisterung zum Vorschein bringst.

Hauptteil

Achte beim Schreiben des Hauptteils darauf, dass du nicht unbedingt nur auf Dinge eingehst, die du schon in deinem Anschreiben weit und breit erläutert hast. Hebe ein paar Höhepunkte aus deiner schulischen oder bereits beruflichen Laufbahn besonders hervor und weise auf deine Qualifikationen, Erfahrungen und persönlichen Stärken hin. Achte hierbei darauf, dass du für alles ein Beispiel angibst. Der Leser sollte deine Leidenschaft und Interesse spüren und merken, was dich von den anderen Bewerbern unterscheidet und sich im besten Fall sofort für dich entscheiden.

Schluss

Beim Schluss ist es besonders wichtig, dass du selbstbewusst bleibst und noch einmal versuchst zu unterstreichen, warum DU der richtige Kandidat bist. Vergiss ganz unten nicht deine Unterschrift und achte darauf, dass alles in der gleichen Schriftgröße und Schriftart ist, wie auch dein Anschreiben und dein Lebenslauf.

Weiterlesen

Fehler, die man bei einem Vorstellungsgespräch vermeiden sollte.

Zu spät kommen
Wer zu spät zum Vorstellungsgespräch kommt, der hat gleich den ersten Fehler zu Beginn gemacht. Der potentielle neue Arbeitgeber sollte merken, dass dir das Gespräch wichtig ist. Dass du den Job unbedingt willst und die Situation ernst nimmst. Nimm also eine Bahn früher und warte lieber ein paar Minuten, bevor du zu spät dran bist.

Keine Phrasen auswendig lernen
Wir wissen alle, dass bei jedem Vorstellungsgespräch irgendwann die Frage nach den persönlichen Stärken oder Schwächen kommen wird. Bleibe bei all deinen Antworten einfach du selbst und lerne keine der üblichen Phrasen auswendig, die jeder Personaler sowieso schon 100 Mal gehört hat. Sollte man nämlich den Eindruck gewinnen, dass du nicht authentisch bist, dann wird es auch mit dem neuen Job nichts.

Sich beim Abschied nicht bedanken
Wer sich am Ende des Vorstellungsgesprächs nicht bedankt, der kann den guten ersten Eindruck, den er sich verdient hat schnell wieder verlieren.
Vergiss nicht, dich kurz bei deinem Gegenüber für seine Zeit zu bedanken. Mit einem kleinen Dankeschön kann man seine Wertschätzung ausdrücken und schliesslich will jede Firma Leute mit Anstand einstellen.

Kein Interesse zeigen
Damit der neue Arbeitgeber merkt, dass du wirklich Interesse an dem angebotenen Job und der dahinter stehenden Firma hast, bereite dich etwas auf das Gespräch vor und informiere dich.
Nimm aktiv an deinem Vorstellungsgespräch teil und beantworte nicht nur Fragen, die dir gestellt werden, sondern zeige auch, dass du dir Gedanken gemacht hast und stelle einige Fragen, die dich bezüglich des neuen Jobs und der Firma interessieren.

Falsche Kleidung
Bevor es zum Vorstellungsgespräch geht überlege dir, was du anziehen willst. Am besten suchst du dir etwas aus, was dem Job angemessen erscheint. Du sollst es natürlich nicht übertreiben oder in Jeans und einem dreckigen T-shirt erscheinen. Der neue Arbeitgeber sollte wenigstens merken, dass du dir Mühe gibst und dazu gehört auch das richtige Outfit zu finden.

Vermeide negative Körpersprache
Versuche deinem Gegenüber beim Vorstellungsgespräch mit einer positiven Körpersprache zu überraschen. Gucke den anderen an, während er mit dir spricht, lache und zeige dich von deiner besten Seite. Mit einem Lachen verschaffst du dir meistens einen guten ersten Eindruck.

Rede niemals schlecht über deinen alten Arbeitgeber
Manchmal ist die Welt kleiner, als man denkt und dein neuer Arbeitgeber könnte z.B. deinen alten Arbeitgeber kennen. Mach nicht den Fehler und lästere beim Vorstellungsgespräch über ehemalige Kollegen oder deinen alten Chef. Dein neuer Arbeitgeber sollte merken, dass du ein loyaler und auch gut im Team funktionierender Mitarbeiter bist.

Nicht du selbst sein
Natürlich solltest du dir ausreichend Zeit nehmen und dich gut auf dein Bewerbungsgespräch vorbereiten. Überlege dir ein paar Fragen, die du gerne beantwortet hättest, informiere dich über die Firma, überlege dir, was du anziehst. Vergiss bei deinen Vorbereitungen aber nicht, du selbst zu bleiben. Zu viel Perfektionismus kann deiner Glaubwürdigkeit schaden und es kann vielleicht so ankommen, als wenn du nur eine Rolle spielst. Du musst nicht schon vor dem Gespräch überlegen, was du auf jede Frage antworten wirst.

Weiterlesen